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Apotheke Lützelbach


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Dr. Detlef Eichberg, Apothekenleiter vor Ort seit 35 Jahren.

Apotheke Lützelbach
Nelkenstraße 1
64750 Lützelbach
Tel.: 06165-3772 oder 3906
Service-Nr. 0800-3424237
E-Mail kontakt(at)detti-lama-apolue.de

Öffnungszeiten Mo-Fr. 8.00 - 12.00 und 14.00 - 18.00, Sa. 8.00 - 12.00




Der Fluss und die Wüste von Dr. Detlef Eichberg
 
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Ein majestätischer Fluss, ein mächtiger Strom war es gewohnt, immer und überall aus eigener Kraft dorthin zu fließen, wohin es ihn verlangte. Auf seinem Weg zum Meer durchschnitt er sogar Felsen aus Granit, so dass über die Jahrtausende tiefe Schluchten entstanden.

Eines Tages kam es dem Fluss in den Sinn, den denkbar kürzesten Weg von der Quelle hin zum Meer zu wählen. Was der Fluss nicht ahnen konnte:auf dieser Abkürzung galt es eine Wüste zu durchqueren. Groß war das Entsetzen des Flusses, als er an den Rand der Wüste gelangte und feststellen musste, dass seine gewaltigen Fluten nach einigen Metern im Wüstensand versickerten. In seiner Verzweiflung fragte er die Wüste, wie er sie denn durchqueren könne. Die Wüste antwortete ihm, dass kein Fluss der Welt sie je durchqueren könne. Die einzige Möglichkeit, weiter seinen Weg verfolgen zu können bestehe darin, dass er seinen Wasserdunst aufsteigen ließe und ihn den offenen Armen des Windes anvertraue. Der Wind würde ihn dann über die Wüste hinweg tragen. Nur so könne er, der Fluss, die Wüste überwinden. Das konnte der Fluss überhaupt nicht akzeptieren. Immer, seit ewigen Zeiten, war er es gewohnt, aus eigener Kraft alle Widerstände zu überwinden. Niemals wolle er, der mächtige Fluss, fremde Hilfe in Anspruch nehmen. Das untersagte ihm sein Stolz. Dennoch blieb dem Fluss nichts anderes übrig, als zu kapitulieren. Denn so sehr er auch mit seinen Wassermassen gegen die Wüste ankämpfte – das einzige, was er erreichte, waren Sumpf und Morast und schließlich ein völliges Versickern im Wüstensand. Also ließ er sich von der Sonne erwärmen und seinen Wasserdunst aufsteigen. Es bildeten sich Wolken, die der Wind über die Wüste trug, hin zum Meer, wo sich die Wolken wieder auflösten und als Regentropfen ins Meer fielen. Somit hatte der Fluss sich wieder mit seinem Ursprung vereinigt und Frieden gefunden.

Hält uns Menschen nicht auch mitunter das Leben an? Stehen wir nicht ab und an auch vor einer Grenze, wo es kein Weiterkommen zu geben scheint? Können wir uns dann einer Hilfe vertrauensvoll überlassen – so wie schließlich der Fluss dem Wind? Meine persönliche Erfahrung und Beobachtung bei anderen zeigt mir den gleichen Stolz, wie im Fall des Flusses: Wir wollen das Problem selbst aus eigener Kraft meistern, weil wir uns sonst als Schwächlinge oder Versager einstufen würden. Wir krallen uns fest an Konzepte und Prinzipien, wollen mit materiellem Besitz, Status oder Macht die vor uns aufgetauchte Mauer durchbrechen, Dabei machen wir aber häufig die leidvolle Erfahrung, dass das Schicksal uns das, was wir mit eisernem Griff festhalten wollen, auch noch aus der Hand schlägt. Dabei könnten wir, wie der Fluss, Hilfe und Unterstützung annehmen, indem wir uns den schönen, erbaulichen Dingen im Leben überlassen. Z.B. der Natur, einem Hobby oder der Kunst. Wenn wir ganz in Bann genommen werden von einem Sonnenuntergang, einer Bastelei oder einem musikalischen Meisterwerk, dann kommen wir damit in Resonanz und wir können loslassen, so dass wir damit einer unterstützenden Hilfe die Möglichkeit geben, uns über das Problem hinweg zu tragen.




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Der Du LICHT heißt
und wachsende Erkenntnis bist,
schaffe den Nebel hinaus,
der unseren Blick verdunkelt.
Gib uns den Mut, weiter tastend
und prüfend zu suchen.

Keinen geraden Weg verlangen wir.
Nur Dieses:
Die Spur nicht zu verlieren
im Wirrwarr des täglichen Lebens.

(Detlef Eichberg)




Veranstaltungen 2017 der Kulturinitiative Seckmauern

29.04. 19.30 Uhr
„Schmitti and friends“ - Gute Laune Mussig unplugged
Eintritt € 5.-

06.05. 20 Uhr
„Norman Taylor Band“ - Beste Texte (deutsch), Bester Rock
Eintritt € 5.-

27.05. 19.30 Uhr
Kammerkonzert mit „Trio contemporaneo“ (Violine, Orgel, Schlagwerkzeuge)
Eintritt € 12.-

02.06. 20 Uhr
Humorvolle Krimi-Lesung mit Martha Wolfstädter (incl. „Snacks“)
Eintritt „Spende“

17.06. 19.30 Uhr
Uwe Spinder „Wir können alles...“, humorvolles Polit-Kabarett
Eintritt € 12.-

18.08. 20 Uhr
Klangreise mit Frank Köstler (Didgeridoo, Gongs,Trommeln)
Eintritt € 5.-

09.09. 19.30 Uhr
Sandra Madison Roth - „Die kleine Rock-Röhre“
Eintritt € 5.-




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