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Dr. Detlef Eichberg
Herzlich willkommen auf der Heimatseite der

Apotheke Lützelbach


Danke für Ihren Besuch.
Dr. Detlef Eichberg, Apothekenleiter vor Ort seit 37 Jahren.

Apotheke Lützelbach
Nelkenstraße 1
64750 Lützelbach

Tel.: 06165-3772 oder 3906
E-Mail kontakt@detti-lama-apolue.de

Öffnungszeiten Mo-Fr. 8.00 - 12.00 und 14.00 - 18.00, Sa. 8.00 - 12.00


  

zen-anton

 
Wenn die Dinge so laufen, wie wir uns das wünschen, dann ist das in Ordnung.
 
Und falls nicht, so ist das auch in Ordnung.
 
Dackel Anton Eichberg
(ZEN-Meister)




Jetzt wisst ihr auch, wo das Herrchen Detlef 
   seine seltsamen Sprüche her hat...

Ich mag Menschen die…

ichmag
  • freundlich sind und Freundlichkeit erwidern
  • aufrichtig und ehrlich sind
  • Vorurteile versuchen zu vermeiden
  • verzeihen können
  • warmherzig sind
  • ihre Probleme nicht zur Schau stellen
  • andere Menschen nicht bevormunden
  • Krisen erlebt und gemeistert haben
  • nicht neidisch sind
  • sich für das Wohlergehen anderer einsetzen
  • spirituell wahrhaftig sind
  • keinen Geiz kennen
  • Vertrauen zu einer höheren Macht in allen Lebenslagen behalten
 
 
 

Ich kann mich selbst in 9 Fällen von den 13 Aussagen mögen, auf wie viel kommst Du?

 

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Die Weisheit in meinem Leben besteht nicht in der Zunahme an Erkenntnis, sondern in der Abnahme meiner Fragen.

(Detlef Eichberg)

Ver-rückt-Sein

verruecktsein
von Detlef Eichberg

Im Moment durchlebe ich – das sagt bei mir immer wieder mal gelegentlich „Hallo“ - eine Phase, die der Neuro- oder Psychologe aus pathologischer Sicht als neurotisch, depressiv, suchtgefährdet oder zumindest als nicht „normal“ bezeichnen würde. Ja, ich bin dann schubweise ver-rückt: dann empfinde ich keine Motivation zu irgendwas, bin unzufrieden mit mir und der Welt, werde aggressiv gegenüber Anderen, falle dann wieder in eine gefühlsdusselige Form des „ich hab Euch doch lieb“, mache mich runter als den letzten Heuler weit und breit, gleichzeitig eingeschnappt, dass niemand meine Talente würdigt (also Minderwertigkeitsgefühle bei gleichzeitigem Größenwahn - da bedingt ja eines das andere), ertappe mich bei Selbstbetrügereien...und so könnte ich seitenweise fortfahren. Wenn ich dann, wenn man so will, nicht recht bei Sinnen bin, kann es dazu kommen, dass ich mein privates Umfeld oder Menschen, mit denen ich generell zu tun habe, mit dieser vermeintlichen Schizophrenie irritiere, wenn nicht gar vor den Kopf stoße oder durch mein unberechenbares Verhalten verletze.   

Muss ich deshalb in Therapie, soll ich Psychopharmaka schlucken? Ehrlich gesagt – ich weiß es manchmal selber nicht. Dann kommen Impulse wie „Du hast doch wirklich was am Sträusschen, du brauchst Hilfe.“ Wenn ich dann jedoch mein Leben vom Mars aus betrachte, dann kann ich aus der Distanz erkennen, dass sich mein Leben doch überwiegend im Lot befindet.  Das Grundrauschen eines „Dennoch“ signalisiert mir dann, dass ich mein Ur-Vertrauen nicht verloren habe, sondern dass prägende Ereignisse in meinem Lebensskript viele Schichten Müll über dieses in meiner seelischen Tiefe unverwüstlich hausenden Vertrauen gelagert haben. Und dann mache ich weiter und tröste mich mit Biographien von Heiligen, die in der heutigen Zeit mit Sicherheit in der geschlossenen Psychiatrie gelandet wären Vielleicht hätte heutzutage Jesus erst mal ein Neuroleptikum verpasst bekommen.  

Und ich weiß, es gibt durchaus leider immer mehr Menschen in unserer zeitgenössischen Gesellschaft, die wirklich psychisch erkranken und die professionelle Hilfe benötigen. Nur sollten wir nicht alle Befindlichkeitsstörungen überinterpretieren und problematisieren. Es bedarf vor allem der Spiegelung durch ehrliche Freundschaften, wie es mit uns steht. Und es darf dabei heraus kommen, dass ich mich selbst verrückt gemacht habe.

Der Brief eines deutschen Dorf-Apothekers an Amazon.

Kartbot

Lieber Jeff Bezos.

Ich gebe es ja zu: Seit ich gelernt habe, wie man sich einlogged, bestelle ich aus Bequemlichkeit des Öfteren über Deine Plattform – für die Kids, oder wenn ich die gesuchten Ersatzteile in meiner Region vor Ort nicht finde und manchmal auch, weil Amazon sonstige Vorteile bietet, die ich einfach nicht in einem Aktionsradius von 50 Kilometer ausfindig machen kann. Indes - das sind wahrhaftig nur rein sachlich-materielle Aspekte, weshalb ich digital ordere.

Materielle Aspekte – so mein Eindruck – sind ja genau Dein Ding. Es sei Dir ja auch bei nicht beratungsintensiven, nicht gesundheitsrelevanten Marktanteilen gegönnt. Ein Staubsaugerbeutel wird außer einem Hinweis auf eine mögliche Hausstauballergie des Beutelentsorgers wohl kaum einer fachkompetenten Beratung bedürfen. Mit der Lockung diverser Boni indes hochwirksame Medikamente ohne Hinweise auf Einnahme-Besonderheiten und etwaig zu beachtende Neben- und Wechselwirkungen zu verticken und dann noch mit der Dreistigkeit garniert, es wäre die angenehmste Variante der Zustellung im ländlichen Raum und bedürfe keiner akademischen Fachkompetenz, da drehen sich aber Cosmas und Damian im Grabe um.

Die Idee der Zustellung rezeptpflichtiger Arznei durch Drohnen schließlich haut dem Fass den Boden aus („Kommt ein Palexia geflogen, setzt sich nieder auf dein´ Balkon...“). Eingedenk flugtechnischer Sicherheitsaspekte ist die Orkan-Böe wohl nur eine von mannigfaltigen Unwägbarkeiten bei der ferngesteuerten Zustellung durch Drohnen. So könnten auch die konjugierten Östrogene auf dem Weg zur Bundeskanzlerin aufgrund einer bekennenden Rizin-Drohung vom SEK mit einem Blattschuss vom Himmel geholt werden.

Ehe nun aber meine Phantasie-Ergüsse ins Uferlose expandieren, möchte ich abschließend noch meinem Erstaunen darüber Ausdruck verleihen, dass es menschliche Naturelle wie Dich gibt, lieber Jeff, die ihren nicht mehr als steigerbar vorzustellenden Dagobert-Duck–Status noch weiter anzutreiben gedenken, um hernach tradiert sinnvolle und erhaltenswerte Strukturen unter dem verlogenen Mäntelchen angeblich zeitgemäßer Vorteile zerschlagen zu wollen.

Mein Brieflein wird Deine Vorhaben nicht bremsen, werter Jeff Bezos. Aber ich habe nach meinem sympatikulären Dampfablassen jetzt doch die entspannte Vision, dass die Überzahl unseres Patienten- und Kunden-Klientels erkennen wird, dass Arzneimittel besondere Güter sind, die nicht kommentarlos verramscht werden dürfen. Und dass Drohnen allein zur Besamung der Bienenkönigin gedacht sind, um danach entkräftet zu verscheiden.

 

In diesem Sinne grüßt Dein Detlef – Apotheker mit analogem Migrationshintergrund.  

 

Dr. Detlef Eichberg, apo.luetzelbach@t-online.de


Dieser Brief wurde auch bei www.deutsche-apotheker-zeitung.de veröffentlicht.
Zum Artikel

 

 

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Ätsch!

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von Dr. Detlef Eichberg

Zum Blatte sprach der Herbst: „Du sterbst.“

Drauf meint das Blatt zum Herbst: Bevor Du meine Farben erbst,
lass´ ich lieber los – steht auch mein Papa nackt und bloß.
Im Frühling wird er neue Blätter treiben.“

So kann der Baum auf ewig bleiben.
Wenn Windräder ihn nicht vertreiben…

Das Wichtigste vergessen wir!

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von Detlef Eichberg

Wir merken uns gerne, was alles nicht richtig:
Hier stimmt´s nicht und dort fehlt, was unbedingt wichtig.
Dann wird vor allem gespeichert, was alles ist „klasse“:
unser Urlaub, das Haus, der Wagen und die Masse
an Geld, die wir monatlich verdienen.
Bescheidenheit ? - Nee, das würde sich nicht ziemen.

Es muss Volldampf voraus weiter gehen in Saus-und-Braus.
Bloß nicht dran denken, dass einstens das Lebenslicht geht aus.
Wir sind der Schöpfung Krone und dann kommt lange Zeit nichts.
Also prassen wir weiter - was kümmert´s mich.
Noch haben wir ja alles, was zum Leben vonnöten.
Was aber, wenn Nahrung und Lebensraum sich nicht mehr anböten ?

Vielleicht erinnern wir uns erst wieder in größter Not,
wer unser Schöpfer und woher kommt unser Brot.
Der Mensch als Teil des Ganzen und wunderbares Wesen,
sollte möglichst schnell von seiner Innenweltverschmutzung genesen.
Dann kommt auch die Natur wieder ins Lot.
Aber nur , wenn wir bekennen: Das Wichtigste ist unser GOTT.

Manchmal

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von Dr. detlef Eichberg

Manchmal, wenn die grauen Nebel der globalen Katastrophen
mich umwabern,

Manchmal, wenn ich mein Misstrauen gegenüber politischer
Verantwortlichkeit nicht unterdrücken kann,

Manchmal, wenn ich menschlicher Verrohung, Egozentrik und
Konsum-Trunkenheit begegne,

Manchmal, wenn Ohnmacht, Wut und Trauer mich bereits beim
Aufwachen ereilen,

Dann, ja dann - möchte ich manchmal kein Mensch sein.

Dann, ja dann - behalte ich manchmal meine Mensch-Werdung
dennoch im Auge.

Und manchmal, wenn ich es nicht mehr erwarte, lodert Frieden
auf
– und ich bin gerne Mensch.

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Wir sind
kompetent
Wir sind
günstig
Wir sind
nett



Wir sind
ehrlich
Wir sind
schnell
Wir sind
von hier


Wir sind
einfach unverzichtbar!

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Der Du LICHT heißt
und wachsende Erkenntnis bist,
schaffe den Nebel hinaus,
der unseren Blick verdunkelt.
Gib uns den Mut, weiter tastend
und prüfend zu suchen.

Keinen geraden Weg verlangen wir.
Nur Dieses:
Die Spur nicht zu verlieren
im Wirrwarr des täglichen Lebens.

(Detlef Eichberg)