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Dr. Detlef Eichberg
Herzlich willkommen auf der Heimatseite der

Apotheke Lützelbach


Danke für Ihren Besuch.
Dr. Detlef Eichberg, geb. 31.01.1953, Apothekenleiter vor Ort seit 40 Jahren.

Apotheke Lützelbach
Nelkenstraße 1
64750 Lützelbach

Tel.: 06165-3772 oder 3906
E-Mail kontakt@detti-lama-apolue.de

Öffnungszeiten Mo-Fr. 8.00 - 12.00 und 14.00 - 18.00, Sa. 8.00 - 12.00


Es gibt kein Abonnement auf Glück

Kein Abonnement auf Glück
Bild: Patrizia08 auf Pixabay
(Von Dr. Detlef Eichberg)

Früher waren es die Klatsch-und-Tratsch-Blätter, die uns Normalo´s von der Welt der Stars, der VIP´s und sonstigen Berühmtheiten berichteten. Da haben wir mitgelitten, mitgefeiert und uns mitgefreut. Wir identifizieren uns gerne mit der scheinbaren Herrlichkeit der da oben - die Royals, die Reichen, die Skandal-Typen. Da möchten wir unseren mitunter eintönigen Alltag mit der Identifizierung solcher im Blickpunkt des öffentlichen Interesses Stehenden aufhübschen.

Heutzutage ist dies durch das allgegenwärtige Internet, die sozialen Medien Facebook, Instagram und Co. noch wesentlich intensiver. Während man vor dreißig Jahren noch auf die Veröffentlichung der einmal wöchentlich erscheinenden Klatsch-Presse warten musste, bombardieren uns heute zig IT-Adressen mit Freud und Leid unserer Idole. Gut, da gibt es noch die eine Tageszeitung mit diesem legendär hohen Bild-ungsniveau. Die Nachrichten mit den reißerischen Überschriften verpuffen jedoch recht bald, so dass kaum jemand sich noch erinnern kann, was er „Interessantes“ vor drei Tagen in dieser Gazette gelesen hat.

Dem gegenüber wiederholen sich die exhibitionistischen Mitteilungen der Internet-News im Stundentakt. Da hat man es dann auch wirklich auf der Festplatte im Hinterkopf eingraviert: Ob Meghan jetzt mit der Queen Weihnachten feiert oder nicht. Ob Helene doch nochmal mit dem Silbereisen…? Oder wer sich von den weiblichen Möchtegern-Stars mal wieder am nacktesten hat ablichten oder sonstwie daneben benommen hat. Dies alles sind voyeuristische Impulse, die wir liebend gerne aufsaugen, um von unserer Langeweile abgelenkt zu werden.

Wirkliche Gefühle einer Identifizierung mit den Berühmtheiten werden in uns erst dann geweckt, wenn es um die Kompensation unserer Defizite, wie z.B. depressive Zustände, Verlust von Partner oder Arbeitsplatz geht. Dann projizieren wir das Glück einer frisch verliebten Person aus dem Show-Geschäft in unser eigenes Leben. Dann sind wir scheinbar teilhabend am Glück der großen, reichen Welt. Abgesehen davon, dass es sich dabei nicht um ein authentisches Glücksempfinden in unserem eigenen Leben handelt, so stellt unsere Jagd nach dem Glück generell ein Manöver dar, das zwingend in die Enttäuschung münden muss – oder wer kann von sich behaupten, dass er ab einem bestimmten Zeitpunkt auf Dauer glücklich gewesen sei. Das würde aller menschlichen Erfahrung widersprechen.

Ein Glücksgefühl wird durch klar definierbare hormonelle Botenstoffe in uns ausgelöst. Diese Transmitter gehen wie ein Schlüssel in ein bestimmtes Schlüssel-Loch im Gehirn, drehen um - und voilà: wir sind glücklich. Das dumme ist nur, dass dieser Schlüssel-Schloss-Effekt nicht anhaltend wirksam ist, er „leiert“ sozusagen aus. Des Weiteren besteht alles in der Schöpfung nie ohne einen Gegenpol: nicht nur hell/dunkel oder warm/kalt. Nein, wir würden die Freude nicht wirklich kennen, wenn wir nicht den Gegenpol der Trauer erlebt hätten.

Und so ist es auch mit dem Glück. Es wirkt eine gewisse Weile, aber dann verblasst es wieder. Und manchmal wechselt es auch ohne Vorwarnung zu Unglück. Daher habe ich mich nach mühsamen Erfahrungen entschlossen, nicht mehr ein Abonnement auf Glück zu fordern. Ich übe mich darin, ein Einverstandensein mit dem was ist in Gottvertrauen anzustreben. Da kommt auf einmal Frieden in mir auf und das ist ein Zustand, der mich in allen unangenehmen anderen Empfindungs-Zuständen trägt.

Susanne Hasenstab & Emil Emaille: Oma macht nichts mehr!

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Veganes Leben und Schwangerschaft

Veganes Leben und Schwangerschaft
(Bild: AnoukvanMarsbergen auf Pixabay)
(Von Dr. Detlef Eichberg)

Kinderärzte sind sich sicher: eine ausschließlich vegane Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit birgt eindeutig Risiken für die Gehirnentwicklung des werdenden Lebens und kann auch im Hinblick auf Fehlbildungen des heranwachsenden Menschleins zu Missbildungen führen. Denn bei veganer Lebensweise besteht eine Unterversorgung mit lebensnotwendigen Nährstoffen wie Jod, Folsäure, diversen Aminosäuren und vor allem Vitamin B12. Während Erwachsene mit voll ausgebildeter Organstruktur, Skelett, Gewebe und Hirnfunktion ohne Schaden längere Zeit vegan leben können, warnt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung vor einer veganen Ernährung in Schwangerschaft und Stillzeit.

Denn vegan lebende Frauen nehmen nur ein Zehntel der täglich empfohlenen Menge an Vitamin B12 zu sich. Vitamin B12 kommt vor allem in Fleisch und Milchprodukten vor, die bei veganer Ernährung absolut tabu sind. In pflanzlicher Nahrung hingegen finden sich nur Spuren dieses Vitamins, das für die Blutbildung und die Entwicklung der Neuronen im Gehirn unabdingbar ist. Wenn nun aber die werdende oder stillende Mama aufgrund ihrer Ernährungsphilosophie nicht genug Vitamin B12 anbieten kann, so besteht die nachvollziehbare Gefahr oben erwähnter Defizite beim Fötus, beim Säugling und – sofern veganes Leben zur Familientradition gekürt wird – sogar bei Kleinkindern und Jugendlichen.

Da sich im menschlichen Organismus nach einer Befruchtung alles um das Wohlergehen des werdenden Lebens dreht, kanalisiert der schwangere Organismus alle aufzutreibenden Reste an Vitamin B12 aus etwaig vorhanden Reserven der Frau in die Gebärmutter, um die Frucht zu versorgen und optimal reifen zu lassen. Nachfolgend entwickelt die werdende Vegan-Mutter eine Anämie, die sich durch Blässe und Abgeschlagenheit bemerkbar macht. Das kann dann bis zu einer Schädigung von Nervenbahnen im Rückenmark gehen, was zu neurologischen Symptomen wie Empfindungsstörungen, Gangunsicherheit, ja sogar Verwirrtheit und Lähmungen führen kann.

Dass das Ungeborene ebenfalls unter dem Vitaminmangel leidet, liegt auf der Hand – es kann Abort oder Frühgeburt drohen. Des Weiteren wird in der Pädiatrie bei Babys von vegan lebenden Müttern vermehrt von Apathie und anderer Beeinträchtigung der Gehirnfunktion nach der Geburt berichtet. Da ein B12-Mangel bei Eintreten einer Schwangerschaft schon frühzeitig auftreten kann, sollten Veganerinnen bereits zu Beginn der Schwangerschaft die Blutspiegel an Vitamin B12 überprüfen lassen und gegebenenfalls ein Defizit durch Gabe von B12 (intramuskulär oder als Kapsel) ausgleichen.

Susanne Hasenstab: Ein aufregendes Wochenende

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Dr. Detlef Eichberg - 40 Jahre Inhaber und Leiter der Apotheke Lützelbach

40 Jahre Apotheke Luetzelbach
Liebe Patienten*innen und Kunden*innen.
Vier Jahrzehnte Apotheke Lützelbach unter der Leitung von Dr. Detlef Eichberg – das ist doch schon was, oder?

Ende Juni 1981 landete ich mit einer Zahnbürste, einer Rolle Toilettenpapier und Matratze am frühen Abend in der Nelkenstraße in meiner künftigen Wohnung neben der Apotheke an. Um sich schlafen zu legen war es mir noch zu früh und so lief ich die Verlängerung der Seckmaurer Straße hoch zum „Runden Stein“ und dann in Richtung Waldrand.

Peter-Flath

Eine folgenreiche Begegnung

Dort traf mich die erste zwischenmenschliche Begegnung vor Ort auf einer kleinen Lichtung bis ins Mark: Wie aus dem Boden gewachsen stand da plötzlich ein Norweger Huftier mit dem Räuber Hotzenplotz obendrauf vor mir. An einer langen Leine führte dieser Waldmensch ein Hängebauchschwein hinter sich her. „Wer bist Du denn ?!“ grollte mir eine tiefe, raue Stimme entgegen. „Ich, ich bin der neue Apotheker…“ stammelte ich. „Steig mal auf!“ tönte mir der Befehl der vermeintlich einem Film entsprungenen Person entgegen. Mit Herz in der Hose ließ ich mich auf das Pferd ziehen und musste sofort aus einer Flasche mit hochprozentigem Inhalt einen kräftigen Schluck nehmen. „Ich bin der Peter. Mir reite jetz zur Ranch und unnerhalte uns e bissje.“ Da wurde ich entspannter, denn „Peter“ klang ganz vertrauenswürdig und „Ranch“ hörte sich eher spannend als bedrohlich an. Das war die erste Begegnung mit einem Lützelbacher „Original“. Dieser Peter Flath wurde mein erster Vertrauter in meiner neuen Heimat im Odenwald. Wie ich damals von der Ranch in den frühen Morgenstunden wieder in die Nelkenstraße zurück gefunden habe, weiß ich bis heute nicht.

Der-erste-Tag
Der erste Tag
Tja und dann begann mein erster Tag in der Apotheke – mit langer Haartracht und weißem Kittel als Kontrast. Gegen 10 Uhr kam die „Post-Anni“. Sie musste etwas warten, da ich gerade jemand beriet. Da kam dann noch eine ortsbekannte Geschäftsfrau hinzu und es entwickelte sich folgender Dialog: Ria: Iss des der?- Anni: Der iss des.- Ria: Des des der iss! So hatte ich die erste Zeit in Lützelbach meine liebe Müh´, mich gegen die Erwartungshaltung, wie ein „richtiger“ Apotheker auszusehen und sich zu benehmen hat, durchzusetzen. Aber nach einigen Monaten hatte mich doch ein  nicht geringer Teil der Bevölkerung als „In de Reih“ erkannt und mir eine gewisse Narrenfreiheit zugestanden. Als Dank dafür ließ ich mir die Haare kürzen.      

Nach der Übernahme der Apotheke Lützelbach 1981 von einem Kollegen namens Günther Colin, der die Apotheke im Sommer 1978 gegründet hatte, beschäftigte ich zwei Mitarbeiterinnen. Nach fünf Jahren waren es sieben. Und so geht es weiter aufwärts bis in die Gegenwart, wo wir sage und schreibe zwanzig Mitarbeiter*innen beschäftigen. Man muss dazu erläutern, dass diese stattliche Zahl u.a. dadurch zustande kommt, weil allesamt Teilzeit arbeiten und wir aufgrund einer seltenen behördlichen Erlaubnis für Rezeptsammel-Stellen sechs Boten*innen im Team haben.

Apothekenteam
Stark mit Team
Der wirklich bemerkenswerte Erfolg der Apotheke Lützelbach ist bei alledem bei weitem nicht allein mein Verdienst. Immer hatte ich das große Glück, hervorragendes Personal zu finden und fünf der aktuellen Mitarbeiterinnen sind in der Apotheke Lützelbach ausgebildet worden. Alle sind in ihrem Arbeitsbereich hoch kompetent, freundlich und loyal. Das macht unsere Beliebtheit aus, die in jährlichen Umfragen jedes mal neu zu Protokoll gegeben wird. Darum an dieser Stelle nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an alle Mitglieder unserer Apotheken-Familie!


Nachfolge geregelt
Um mein Glück und meine Zufriedenheit als selbständiger Apothekenleiter noch zu toppen, teilte mir unser Sohn Mathias vor sieben Jahren mit, dass er Pharmazie studieren wolle. Das war seine eigene Entscheidung, die ich wirklich nicht provoziert hatte. Ich freute mich sehr und hatte gleichzeitig ein mulmiges Gefühl, da die acht Semester Pharmazie-Studium eines der schwersten Studiengänge in Deutschland sind. Aber mit viel Disziplin, Energie und Talent meisterte Mathias sein Studium in Frankfurt und entlastet seit drei Jahren als Junior-Chef seinen nunmehr 68-jährigen Vater, sodass der in seinem Seniorenbüro mit intensiver Beratungstätigkeit und genügend Freiraum für seine Hobbys und Interessen eine bisher im Leben nicht erlebte Freiheit und Zufriedenheit genießt. Dafür auch allen Respekt und Dank an Mathias.


Eine Tasse zum Jubiläum
Als Erinnerung an mein 40-jähriges Jubiläum werden wir ab Mitte Juni 2021 eine schöne Jubiläums-Tasse verschenken, die entweder abgeholt werden oder durch Anruf unter 06165-3772 oder 3906, sowie über apo.luetzelbach@t-online.de angefordert werden kann. 1000 Stück davon haben wir  – solange der Vorrat reicht – abzugeben. Und falls Sie es noch nicht wissen sollten: Sie können ihre schriftlichen Wünsche an uns oder Rezepte in Sammelkästen in allen Ortsteilen einwerfen, bzw. telefonisch, per Fax oder per Mail, sowie auf der Plattform Apojet im Internet einscannen. Wir beliefern umgehend ohne Zustellungs-Kosten.

Damit komme ich zum Schluss meiner kleinen Rückschau auf 40 Jahre Apothekenleitung und freue mich, wenn Sie unsere mit Herz gefüllten Angebote als Apotheke Lützelbach vor Ort wahrnehmen.

In Verbundenheit Ihr
Dr. Detlef Eichberg
Detlef-Eichberg

Pflanzliche Unterstützung für angenehm satte Verdauungsgefühle nach dem Sonntagsbraten

(Von Dr. Detlef Eichberg)

Seit Jahrhunderten kennt die Klostermedizin die wohltuende Wirkung von Bitterstoffen aus Pflanzen auf den Verdauungstrakt. Daher erfreuen sich diverse Alkoholika in Form eines „Magenbitter“ auch heute noch großer
Beliebtheit als Digestivum („Verdauerle“). Die bitteren Inhaltsstoffe von Enzian-Wurzel, Schafgarben-Kraut, Löwenzahnwurzel, Wermutkraut, Angelika-Wurzel und Artischocken-Blätter fördern die Sekretion von Verdauungssäften und regen die Motilität des Magen-Darmtraktes an, wodurch auch der Appetit leicht angeregt wird. Bereits über die Geschmacksnerven der Zunge entfalten Bitterstoffe ihre Wirkung, indem reflektorisch die Speichel- und Magensaft-Produktion gefördert wird. Besonders zu empfehlen sind Bitterstoffe bei fettreichen Mahlzeiten, da die Anregung der Gallenproduktion unterstützend auf die Fettverdauung wirkt. Auch bei Völlegefühl oder Appetitlosigkeit eignen sich Bitterstoffe zur naturheilkundlichen Linderung bzw. Anregung. Separat von der Kategorie der Bitter-Stoffe müssen sogenannte carminativ (entkrampfend, blähungstreibend) wirksame Pflanzen angesehen werden. Hierzu gehören Kümmel, Fenchel, Pfefferminze und  Pomeranzen-Schalen. Schließlich unterstützen  scharf schmeckende Stoffe in Gewürzen wie Pfeffer, Ingwer und Curcuma ebenfalls die Verdauung und damit die Verträglichkeit üppiger Speisen.

Als Darreichungsform kommen die erwähnten Naturstoffe als Magen- und Verdauungstee, in Tropfenform oder als Extrakte in Tabletten oder Kapseln in Betracht. Es muss beachtet werden, dass bei schweren Entzündungen im Magen-Darm-Bereich, wie z. B. Morbus Crohn und bei schwerer Gastritis die erwähnten Phytopharmaka nicht ausreichend wirksam, wenn nicht sogar kontraindiziert sind.     
Sau-Bitter

Ein Jahr Senioren-Büro für Dr. Detlef Eichberg

Ein Jahr Seniorenbuero

Zecken

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Bild: Pixabay, Erik Karits
(Von Dr. Detlef Eichberg)

Im Prinzip habe ich nichts gegen einheimische Spinnen. Wenn sich mal eine in unser Haus verirrt, trage ich sie liebevoll, in ein Tempo-Taschentuch eingebettet, wieder nach draußen. Seitdem ich jedoch erfahren habe, dass Zecken zur Familie der Spinnen zählen, kann ich meine Einstellung, alle Spinnen seien nett, nicht mehr aufrecht erhalten. Denn Zecken sind hinterlistig und gemein.

Das habe ich selbst erfahren, als mir eine Borreliose-Infektion einen Kurzurlaub vermasselt hat. Ich hatte überhaupt nicht realisiert, dass mich so ein kleiner Teufel erwischt hatte: der Biss ist schmerzlos und da ich mich ab und zu putze, hat mich der Bakterienüberträger beim Duschen wohl unbemerkt wieder ausgespuckt. Es mussten schon etwa zwei Wochen seit dem Biss vergangen gewesen sein, als ich die sogenannte „Wanderröte” (Erythema migrans), also große, rote Flecken auf der Haut, die sich konzentrisch ausbreiten und im Zentrum wieder verblassen, bemerkte. Diese Symptomatik taucht erst nach 10 bis 15 Tagen auf. Es sind auch rot-bläuliche Schwellungen an der Biss-Stelle möglich. Jetzt wusste ich, warum ich seit knapp zwei Wochen unter Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit, sowie schubweise leichter Temperaturerhöhung gelitten hatte. Die zwar sofortige,  aber nicht mehr anschlagende Einnahme des homöopathischen Mittels Ledum C 200 verschleppte die eigentlich einzig wirksame Therapie um weitere Tage. Ich kann daher nur jedem raten, bei diesen Symptomen nach einem Zeckenbiss einen Arzt aufzusuchen, um die Borrelien durch die Gabe eines Antibiotikums, zum Beispiel Doxycyclin, zu killen. Da es sich um eine bakterielle Infektion handelt, ist die Behandlung mit Antibiotika bei rechtzeitiger Therapie erfolgreich. Wird die Borreliose verschleppt, kann es zu Spätstadien mit Gelenkentzündungen, Herzproblemen und Lähmung der Gesichtsnerven kommen. Auch kann sich die Haut im Stadium III pergamentartig verdünnen – nicht nur ein kosmetisches Problem.

Die durch Zecken übertragbare Früh-Sommer-Enzephalo-Meningitis
(FSME) ist eine Virus-Infektion, die nicht antibiotisch therapierbar ist und schwerwiegende Komplikationen wie Hirnhautentzündungen nach sich ziehen kann. Hier hilft vorbeugend nur eine FSME-Impfung.

Da sich die Erreger der Borreliose, als auch der FSME im Darm der Zecken befinden, kann durch rechtzeitiges Entfernen vom „Wirt“, z. B. mit einer Zecken-Zange, eine Übertragung vermieden werden, denn es dauert ca. einen Tag, bis die Mikroorganismen vom Darm zum Saugorgan der Zecke gelangt sind und über deren Speichel in die menschliche Blutbahn gelangen.

Ein „Vollkörperschutz“ in der Natur durch entsprechend langärmelige Hemden und lange Hosen kann vor dem Angriff der Zecken schützen. Darüber hinaus verdirbt die Anwendung intensiv riechender „Repellents“ den Zecken den Appetit auf einen herzhaften Biss.

Kinder

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Das Eichberg´sche Rudel Sommer 2020
(Von Dr. Detlef Eichberg)

In meinem Fall sind unsere fünf Kinder ein wesentlicher Faktor meiner Daseinsberechtigung. Sie waren meine Lehrer und manchmal meine Therapeuten. Mit schmerzender Ehrlichkeit haben sie mein Verhalten oft gespiegelt.

Nun könnte man sagen, das tut das Haustier auch. Stimmt. Aber über die zwischenmenschliche Kommunikation, dem intellektuellen und emotionalen Austausch – und vor allem durch das aneinander Reiben, das Aushalten von Konflikten – üben die Kinder für das spätere Leben des Erwachsenseins.

Ich als Elternteil kann ebenfalls mit Hilfe dieser einzigartigen Seelen lernen, mich besser im Außen der Gesellschaft, des Bereiches der Arbeit und der Freunde und Bekannten zurecht zu finden. Dafür bin ich meinen Kindern unsagbar dankbar, auch wenn ich es ihnen viel zu wenig vermittele. Mögen sich alle Heranwachsenden innerhalb der für ein Miteinander einzuhaltenden Grenzen möglichst frei entwickeln und mögen die Eltern ihnen Mut machen, die Aussage „Unsere Kinder sind unsere Zukunft“ als verantwortungsbewusste Aufgabe in Angriff zu nehmen. Immer eingedenk der selbstbewussten Einstellung „Ich gebe mein Bestes – und das genügt.“

Mir fällt übrigens gerade ein: für alles braucht man einen „Schein“. Für das Auto, die Ehe, den Beruf und sogar für´s Sterben. Nur zum Kinderkriegen, da braucht man keinen.     

Allergien

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Bild: Pixabay, Cenczi
(Von Dr. Detlef Eichberg)

Eins steht fest: Der rapide Anstieg an Allergien in den letzten Jahren muss in Zusammenhang mit zunehmenden Umweltbelastungen gesehen werden. Eine ungesunde Lebensführung inklusive schlechte Ernährung, Hektik, Reizüberflutung  - und Corona ? - erhöhen die Bereitschaft für allergene Reaktionen, Wie wir sehen, sind es nicht allein die Allergene, die für diese Zivilisations - Erkrankung verantwortlich zu machen sind. Durch Einwirkung mehrerer Faktoren tritt schließlich der körpereigene Stoff Histamin auf den Plan und löst die unangenehme Symptomatik Juckreiz, Schwellung der Schleimhäute und des Gewebes, sowie tränende Augen und Niesen aus. Wie bei einer Badewanne mit vielen Wasserhähnen fließen Veranlagung, Pollen und andere Allergene, Elektrosmog, Psyche, Klima und vieles mehr in die Wanne, bis sie schließlich überläuft und die Allergie ausbricht.

Infolge der oben genannten Einflüsse wird unser Immunsystem irritiert - eben allergisiert. Normalerweise ist es seine Aufgabe, als Schutz gegen Eindringlinge von außen auf der Hut zu sein und krank machende Bakterien, Viren etc. abzuwehren. Wenn unser vegetatives Nervensystem aber durch Konflikte, Schadstoffe und/oder hausgemachten „Halligalli“ aus dem Ruder läuft, dann wittert das Immunsystem überall Verrat und reagiert auch bei an sich unproblematischen Kontakten mit Nahrungsmitteln, Tierhaaren, Hausstaub und anderem mit einer vermehrten Histamin-Ausschüttung. Es liegt daher auf der Hand, dass Anti-Histaminika die medikamentöse Bremse erster Wahl sind. Sie sollten bei den ersten Anzeichen einer allergischen Reaktion so bald wie möglich genommen werden.

Zur innerlichen Anwendung kommen Loratadin, Cetirizin oder Diphenhydramin. Zur lokalen Anwendung, z. B. als Augentropfen oder Nasenspray, sind Cromoglicinsäure oder, was im akuten Stadium effektiver ist, Azelastin geeignet. Bei extremen Reaktionen, z. B. einem anaphylaktischen Schock mit Kreislaufkollaps, kann Cortison lebensrettend sein. Wir stoßen unserem Schutzengel vor den Kopf, wenn unsere Vorurteile gegen „des Deibelszeisch“ lebensrettende Maßnahmen vereiteln würden.

Innenschau am Anfang des Jahres 2021

Innenschau am Anfang des Jahres
(Bild: Photosforyou auf Pixabay)
(Von Dr. Detlef Eichberg)

Ohne lebendige Kultur live und ohne Publikum
fühlt sich mein Inneres wie „geistiges Stromsparen“ an.
Ich vermisse mein jüngstes Baby „Kulturinitiative Seckmauern“.

Ich vermisse die vertrauten Gesichter,
die ich - durch Masken verhüllt  - frage „Wer bist Du?“
Kaum jemand zeigt, wie es ihm wirklich geht – „Alles easy“.

Dennoch, ich spüre: Angst kriecht wie eine Schlange in die hintersten Winkel.
Die Spinnen weben dazu ihre Prophezeiung ins Netz: „Das dauert noch lange!“
Unsere Freude wird rar.

Der Virus treibt uns vor sich her. Wo wird unsere Mitmenschlichkeit landen?
Wir ahnen die Entfremdung. Facebook ist kein Ersatz für leibliche Umarmung.
Nichts ist wie vor Corona-Zeiten. Die Politiker nennen es „Die neue Realität“.

Ich bin nicht einverstanden mit unserem „Pfeifen im Wald“.
Wie lange wollen wir den Verlust an Freiheit, gutbürgerlicher Existenz
und die fortschreitend gläsern-digitale Überwachung noch verdrängen?

Mich erschüttert die Einsicht, dass ich keinen Ausweg kenne.
Aber dann meldet sich das „Dennoch“, ein Hauch Vertrauen keimt in mir auf:
Herr erbarme Dich!

Alles auf Pump

Alles auf Pump
(Bild: Alexas Fotos auf Pixabay)
(Von Detlef Eichberg)

Im Laufe unseres Lebens auf Erden  
ist alles nur geliehen.
Oder nehmen wir das Haus, den SUV,  das Diplom
oder sonstigen Ruhm mit ins Jenseits?
Wer es anstrebt,
der/die Reichste auf dem Friedhof zu sein
wird sich einstmals ganz schön wundern.

Religionen

Religionen
Religionen sind verschiedenfarbige Fenster, durch die das immer selbig "Eine Licht" scheint.

Meditation als ganzheitlicher Weg zu nachhaltiger Gesundheit

Meditation

(Von Dr. Detlef Eichberg)

New Yorker Kliniken investieren zweistellige Millionenbeträge, um Meditations-Programme im großen Stil aufzuziehen.  Brustchirurgin Freya Schnabel: „Ich weiß nicht, ob das Immunsystem von meditierenden Kranken günstig beeinflusst wird oder nicht. Der Punkt ist: Ich muss es gar nicht wissen. Denn ich sehe ja, wie viel besser es meinen Patienten geht.“

Im Gegensatz zu bekannten Entspannungstechniken wie progressiver Muskelentspannung und autogenem Training ist Meditation nicht nur entspannend und beruhigend, sondern  wirkt wesentlich tiefer und nachhaltiger. Messungen des Elektro-Encephalogrammes zeigen, dass die Hirnaktivität im Zustand der Meditation deutlich verändert ist: Wer sich in sein Innerstes versenkt, gerät in eine Art Zwischenwelt - in den Zustand zwischen Wachsein und Schlafen. Der Effekt: eine Phase höchster Konzentration und ein Gefühl von starker Energie. In dieser Situation werden vom Gehirn beruhigende Botenstoffe produziert, die Stress entgegen wirken und auch schmerzlindernd wirken. Dabei sind Kreativität und bildhafte Vorstellungskraft stark aktiviert.

Auf der körperlichen Ebene kann man bei der Kontemplation (gegenstandsfreie Meditation) folgende positive Effekte beobachten: Der Blutdruck und die Pulsfrequenz sinken deutlich, die Atmung verlangsamt sich und wird tiefer, im gesamten Organismus verbessert sich die Sauerstoffzufuhr. Meditierende entwickeln nur halb so oft eine Krebserkrankung wie Nicht-Meditierende. Bereits nach vier Wochen Meditations-Praxis schneiden Testpersonen bei Prüfungsfragen und Konzentrationsaufgaben um 40 Prozent besser ab als Nicht-Meditierende. Das Meditieren in der Natur - besonders im Wald - an Plätzen, die seit altersher als energetisch besonders positiv bewertet werden, hat nochmals einen zusätzlich heilenden Effekt auf Körper, Geist und Seele. Nur finde ich es über-flüssig, diese Jahrtausende alte Erfahrung der Menschheit, dass die Natur heilt und harmonisiert, als eine innovativ neue Erkenntnis in Form des „Waldbadens“ zu verkaufen.

Yoda Eichberg

Yoda Eichberg

                                                          "Dackelbauch streicheln, Du musst."

Das neue Gesicht des Gesundheits-Rathauses

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Anwesen Dr. Detlef Eichberg

Dr. Detlef Eichberg, Apotheke Lützelbach
Nach 30 Jahren hat sich die Einwohnerschaft unseres Anwesens um vier Nasen reduziert. Das versetzt mich als Zurückgebliebenen in den Bonus, alleinig den gesamten Süd-Flügel (rechts ab halber Höhe) zu bewohnen.

Mathias Eichberg hat einen unangemeldeten Beratungs-Test mit Bravour bestanden!

Beratungs-Test mit Bravour bestanden
Mathias Eichberg
Ohne zu wissen, dass ein Testkäufer vor ihm steht, hat Mathias Eichberg einen anonymen Test der Landesapothekerkammer Hessen mit Bewertung von Freundlichkeit, Verständlichkeit der Beratung, Information zu Neben- und Wechselwirkungen, Auswahl der Selbstmedikation u.v.m. mit dem Ergebnis „sehr gut“ absolviert.

Herzlichen Glückwunsch!




 

unverzichtbar

 

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Jetzt wisst ihr auch, wo das Herrchen Detlef 
   seine seltsamen Sprüche her hat...

 

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Die Weisheit in meinem Leben besteht nicht in der Zunahme an Erkenntnis, sondern in der Abnahme meiner Fragen.

(Detlef Eichberg)

 

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Ätsch!

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von Dr. Detlef Eichberg

Zum Blatte sprach der Herbst: „Du sterbst.“

Drauf meint das Blatt zum Herbst: Bevor Du meine Farben erbst,
lass´ ich lieber los – steht auch mein Papa nackt und bloß.
Im Frühling wird er neue Blätter treiben.“

So kann der Baum auf ewig bleiben.
Wenn Windräder ihn nicht vertreiben…

Manchmal

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von Dr. detlef Eichberg

Manchmal, wenn die grauen Nebel der globalen Katastrophen
mich umwabern,

Manchmal, wenn ich mein Misstrauen gegenüber politischer
Verantwortlichkeit nicht unterdrücken kann,

Manchmal, wenn ich menschlicher Verrohung, Egozentrik und
Konsum-Trunkenheit begegne,

Manchmal, wenn Ohnmacht, Wut und Trauer mich bereits beim
Aufwachen ereilen,

Dann, ja dann - möchte ich manchmal kein Mensch sein.

Dann, ja dann - behalte ich manchmal meine Mensch-Werdung
dennoch im Auge.

Und manchmal, wenn ich es nicht mehr erwarte, lodert Frieden
auf
– und ich bin gerne Mensch.

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Wir sind
kompetent
Wir sind
günstig
Wir sind
nett



Wir sind
ehrlich
Wir sind
schnell
Wir sind
von hier


Wir sind
einfach unverzichtbar!

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Der Du LICHT heißt
und wachsende Erkenntnis bist,
schaffe den Nebel hinaus,
der unseren Blick verdunkelt.
Gib uns den Mut, weiter tastend
und prüfend zu suchen.

Keinen geraden Weg verlangen wir.
Nur Dieses:
Die Spur nicht zu verlieren
im Wirrwarr des täglichen Lebens.

(Detlef Eichberg)