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detti 2021
Dr. Detlef Eichberg
Herzlich willkommen auf der Heimatseite der

Apotheke Lützelbach


Danke für Ihren Besuch.
Dr. Detlef Eichberg, geb. 31.01.1953, Apothekenleiter vor Ort seit 40 Jahren.

Apotheke Lützelbach
Nelkenstraße 1
64750 Lützelbach

Tel.: 06165-3772 oder 3906
E-Mail kontakt@detti-lama-apolue.de

Öffnungszeiten Mo-Fr. 8.00 - 12.00 und 14.00 - 18.00, Sa. 8.00 - 12.00


Josef Hader: Scheidung

Josef Hader - Scheidung
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Ordnung muss sein!

Ordnung muss sein
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Depression

Depression
(Bild: Pixabay)
(Von Dr. Detlef Eichberg)

Diese in erschreckendem Maß zunehmende seelische Erkrankung lässt sich wohl am ehesten mit dem Gefühl des lebendig Begrabenseins charakterisieren. Zu Symptomen wie Freudlosigkeit, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen und Mutlosigkeit gesellen sich psychosomatische Störungen in Form von Verdauungsbeschwerden, Kreislaufprobleme, Herzrhythmusstörungen, Schmerzempfindungen jeder Art und andere Symptome im Bereich der menschlichen Hardware.

Das Typische an einer klassischen Depression ist, dass die Betroffenen oftmals keine direkten Auslöser erkennen können. In den meisten Fällen ist die Entstehung einer Depression von komplexer Natur und lässt sich nicht in einem Satz charakterisieren. Dennoch kann man als einen häufig zugrunde liegenden Aspekt das Verdrängen von unangenehmen Gefühlen wie Kummer, Trauer und sonstigem Seelenschmerz verantwortlich machen. Auch Schicksalsschläge wie Trennung, Arbeitslosigkeit, Mobbing oder Todesfälle im sozialen Umfeld können Depressionen zum Ausbruch verhelfen.

Aus therapeutischer Sicht können stimmungsaufhellende Medikamente unterstützen. Hier möchte ich Mut machen, auch schulmedizinisch orientierte Arzneimittel zu akzeptieren, da sie mehr Nutzen als etwaige Nebenwirkungen zeitigen. Um das Problem Depression an der Wurzel zu packen, wäre es mithin wünschenswert, dass die Betroffenen den Mut aufbringen, sich gegebenenfalls auch einer Psychotherapie zu stellen. Körper bezogene Entspannungs-Techniken, Bewegung, Musiktherapie, Hobbys und vor allem die Pflege von sozialen Kontakten, können Depressionen ebenfalls in ihrer Intensität relativieren.

Depressionen sind aus meiner Sicht nicht zuletzt auch spezifische Symptome in einer sinnentleerten Gesellschaft mit egozentrischen Tendenzen. Dabei versuchen wir, uns mit Vergnügungen, Besitztum oder Scheinbefriedigungen abzulenken. Aber spätestens, wenn der Porsche und das Swimmingpool die innere Leere nicht mehr füllen konnten und auch die zwanzig Jahre jüngere Freundin das Abonnement auf Glück nicht verwirklicht hat, wird man feststellen müssen, dass man sich dort gesucht hat, wo man nicht zu finden ist.


Propolis

Propolis von Luetzelbacher Bienen
(Von Dr. Detlef Eichberg)

Als imkernder Apotheker handelt es sich bei obiger Kostbarkeit aus dem Bienenstock natürlich um eines meiner Leib- und Magen-Themen. Propolis ist das von Bienen gesammelte Blütenharz verschiedener Baumarten. Die Bienen bauen das Harz zur Desinfektion und Abwehr gegen Pilze, Bakterien und Viren in ihren Stock ein.

Die Bezeichnung „Propolis“ stammt aus dem Griechischen und heißt übersetzt „Vor der Stadt“, was in einer phantasievollen Auslegung so viel wie ein „Schutz der Festung“ bedeutet. Ihre unglaubliche Anpassungsfähigkeit in Puncto Überlebensstrategien verdanken die Bienen nicht zuletzt dem Propolis, das mit seiner Erreger tötenden Eigenschaft ihr Überleben seit 50 Millionen Jahren gesichert hat.

Den Menschen ist Propolis seit mehreren tausend Jahren als Heilmittel bekannt. Die Ägypter balsamierten ihre Mumien damit ein. Die Inkas und alten Perser nutzten das Harz zur äußerlichen Anwendung bei Hauterkrankungen und zur Wundbehandlung. Zwischenzeitlich geriet Propolis als Heilmittel in Vergessenheit und wurde erst um 1900 währen der südafrikanischen Burenkriege als desinfizierendes und Wunden heilendes Naturprodukt wieder entdeckt. Bisher konnten folgende Inhaltsstoffe analytisch nachgewiesen werden: ätherische Öle, Harze, Flavonoide, Mineralstoffe, Vitamine und Aminosäuren. Medizinisch gesicherte Wirkqualitäten sind: innerlich zur Stärkung des Immunsystems, innerlich und äußerlich als pflanzliches Antibiotikum gegen Bakterien, Pilze und sogar einige Viren, sowie äußerlich als Entzündung hemmendes Mittel.

Der therapeutische Einsatz umfasst ein außerordentlich breites Spektrum: grippale Infekte, Bronchitis, Schnupfen, Stirnhöhlen-Vereiterung, Entzündungen im Mund-Rachen-Raum (Mandeln, Zahnfleisch), Darmpilze, Warzen, Herpes und zur besseren Wundheilung.

Procol Harum: A Whiter Shade of Pale

procol-harum-350
(Bitte auf das Bild klicken)

Kopf hoch

kopf-hoch350
(Bild: Pixabay)
(Von Dr. Detlef Eichberg)

In allen Heiligen-Biographien wird das Empfinden von selbstloser Wertlosigkeit als eine hohe Stufe der Demut interpretiert. Da aber die meisten von uns den Status dieser Heiligkeit noch nicht erreicht haben, sollten wir uns in Situationen, in denen wir uns wertlos und als Versager*innen einstufen, selbst erst mal verzeihen und uns nicht noch weiter herabwürdigen. Es gilt vielmehr zu akzeptieren so zu sein, wie es uns aus Gnade möglich ist, das genügt. Alles andere ist eine Bewertung unseres „Egos“. Ich wage zu behaupten, dass auch andere Menschen sich öfters mindestens so hilflos fühlen wie wir uns. Was die Betreffenden nach außen zeigen, steht auf einem anderen Blatt. Sie haben mitunter ebenso viel versteckte Ängste wie wir, fühlen sich ebenso oft im Unterbewusstsein als "der letzte Heuler" wie wir – nur können sie es hinter einer Fassade von Großtuerei besser verbergen.

Wenn wir uns in inneren Nöten befinden, dann tut es gut, uns in einer Partner- oder Freundschaft – wie bei Hänsel und Gretel - gegenseitig an die Hand zu nehmen. Es kann dabei mitunter auch sehr unterstützend sein, wenn wir erkennen, dass wir unter wirklich grenzwertigem Leidensdruck der Unterstützung einer höheren Macht bedürfen. Das ist kein "Kleinmachen", sondern wird aus einer gesunden Mischung von Selbstbewusstsein und Demut heraus generiert. Und vielleicht machen wir schließlich die berührende Erfahrung, dass wir von Ewigkeit her angenommen und geliebt sind und nie aus der Liebe Gottes heraus fallen können, weil wir ein unverwechselbar individueller Fingerabdruck unseres Schöpfers sind. Halt keine Dumpfbacke, die soviel Hornhaut über die Sensibilität und Verletzlichkeit ihres menschlichen Wesenskerns hat wachsen lassen, dass sie kaum noch seelische Schmerzen wahr nimmt.

Bei einer derartig inneren Gefühlsabschottung sind es dann oft schwere Erkrankungen oder Verluste, die diesen Gefühls - Panzer aufbrechen lassen. Vielleicht erfahren wir hernach die Gnade des "Phönix-aus-der-Asche“-Erlebnis, in dem ein tieferes "Dennoch" zu spüren ist - so nach dem Odenwälder Volksmund "Kopp hoch, aach wonn de Hals net gewasche iss."

Dr. Detlef Eichberg - 40 Jahre Inhaber und Leiter der Apotheke Lützelbach

40 Jahre Apotheke Luetzelbach
Liebe Patienten*innen und Kunden*innen.
Vier Jahrzehnte Apotheke Lützelbach unter der Leitung von Dr. Detlef Eichberg – das ist doch schon was, oder?

Ende Juni 1981 landete ich mit einer Zahnbürste, einer Rolle Toilettenpapier und Matratze am frühen Abend in der Nelkenstraße in meiner künftigen Wohnung neben der Apotheke an. Um sich schlafen zu legen war es mir noch zu früh und so lief ich die Verlängerung der Seckmaurer Straße hoch zum „Runden Stein“ und dann in Richtung Waldrand.

Peter-Flath

Eine folgenreiche Begegnung

Dort traf mich die erste zwischenmenschliche Begegnung vor Ort auf einer kleinen Lichtung bis ins Mark: Wie aus dem Boden gewachsen stand da plötzlich ein Norweger Huftier mit dem Räuber Hotzenplotz obendrauf vor mir. An einer langen Leine führte dieser Waldmensch ein Hängebauchschwein hinter sich her. „Wer bist Du denn ?!“ grollte mir eine tiefe, raue Stimme entgegen. „Ich, ich bin der neue Apotheker…“ stammelte ich. „Steig mal auf!“ tönte mir der Befehl der vermeintlich einem Film entsprungenen Person entgegen. Mit Herz in der Hose ließ ich mich auf das Pferd ziehen und musste sofort aus einer Flasche mit hochprozentigem Inhalt einen kräftigen Schluck nehmen. „Ich bin der Peter. Mir reite jetz zur Ranch und unnerhalte uns e bissje.“ Da wurde ich entspannter, denn „Peter“ klang ganz vertrauenswürdig und „Ranch“ hörte sich eher spannend als bedrohlich an. Das war die erste Begegnung mit einem Lützelbacher „Original“. Dieser Peter Flath wurde mein erster Vertrauter in meiner neuen Heimat im Odenwald. Wie ich damals von der Ranch in den frühen Morgenstunden wieder in die Nelkenstraße zurück gefunden habe, weiß ich bis heute nicht.

Der-erste-Tag
Der erste Tag
Tja und dann begann mein erster Tag in der Apotheke – mit langer Haartracht und weißem Kittel als Kontrast. Gegen 10 Uhr kam die „Post-Anni“. Sie musste etwas warten, da ich gerade jemand beriet. Da kam dann noch eine ortsbekannte Geschäftsfrau hinzu und es entwickelte sich folgender Dialog: Ria: Iss des der?- Anni: Der iss des.- Ria: Des des der iss! So hatte ich die erste Zeit in Lützelbach meine liebe Müh´, mich gegen die Erwartungshaltung, wie ein „richtiger“ Apotheker auszusehen und sich zu benehmen hat, durchzusetzen. Aber nach einigen Monaten hatte mich doch ein  nicht geringer Teil der Bevölkerung als „In de Reih“ erkannt und mir eine gewisse Narrenfreiheit zugestanden. Als Dank dafür ließ ich mir die Haare kürzen.      

Nach der Übernahme der Apotheke Lützelbach 1981 von einem Kollegen namens Günther Colin, der die Apotheke im Sommer 1978 gegründet hatte, beschäftigte ich zwei Mitarbeiterinnen. Nach fünf Jahren waren es sieben. Und so geht es weiter aufwärts bis in die Gegenwart, wo wir sage und schreibe zwanzig Mitarbeiter*innen beschäftigen. Man muss dazu erläutern, dass diese stattliche Zahl u.a. dadurch zustande kommt, weil allesamt Teilzeit arbeiten und wir aufgrund einer seltenen behördlichen Erlaubnis für Rezeptsammel-Stellen sechs Boten*innen im Team haben.

Apothekenteam
Stark mit Team
Der wirklich bemerkenswerte Erfolg der Apotheke Lützelbach ist bei alledem bei weitem nicht allein mein Verdienst. Immer hatte ich das große Glück, hervorragendes Personal zu finden und fünf der aktuellen Mitarbeiterinnen sind in der Apotheke Lützelbach ausgebildet worden. Alle sind in ihrem Arbeitsbereich hoch kompetent, freundlich und loyal. Das macht unsere Beliebtheit aus, die in jährlichen Umfragen jedes mal neu zu Protokoll gegeben wird. Darum an dieser Stelle nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an alle Mitglieder unserer Apotheken-Familie!


Nachfolge geregelt
Um mein Glück und meine Zufriedenheit als selbständiger Apothekenleiter noch zu toppen, teilte mir unser Sohn Mathias vor sieben Jahren mit, dass er Pharmazie studieren wolle. Das war seine eigene Entscheidung, die ich wirklich nicht provoziert hatte. Ich freute mich sehr und hatte gleichzeitig ein mulmiges Gefühl, da die acht Semester Pharmazie-Studium eines der schwersten Studiengänge in Deutschland sind. Aber mit viel Disziplin, Energie und Talent meisterte Mathias sein Studium in Frankfurt und entlastet seit drei Jahren als Junior-Chef seinen nunmehr 68-jährigen Vater, sodass der in seinem Seniorenbüro mit intensiver Beratungstätigkeit und genügend Freiraum für seine Hobbys und Interessen eine bisher im Leben nicht erlebte Freiheit und Zufriedenheit genießt. Dafür auch allen Respekt und Dank an Mathias.


Eine Tasse zum Jubiläum
Als Erinnerung an mein 40-jähriges Jubiläum werden wir ab Mitte Juni 2021 eine schöne Jubiläums-Tasse verschenken, die entweder abgeholt werden oder durch Anruf unter 06165-3772 oder 3906, sowie über apo.luetzelbach@t-online.de angefordert werden kann. 1000 Stück davon haben wir  – solange der Vorrat reicht – abzugeben. Und falls Sie es noch nicht wissen sollten: Sie können ihre schriftlichen Wünsche an uns oder Rezepte in Sammelkästen in allen Ortsteilen einwerfen, bzw. telefonisch, per Fax oder per Mail, sowie auf der Plattform Apojet im Internet einscannen. Wir beliefern umgehend ohne Zustellungs-Kosten.

Damit komme ich zum Schluss meiner kleinen Rückschau auf 40 Jahre Apothekenleitung und freue mich, wenn Sie unsere mit Herz gefüllten Angebote als Apotheke Lützelbach vor Ort wahrnehmen.

In Verbundenheit Ihr
Dr. Detlef Eichberg
Detlef-Eichberg

Kinder

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Das Eichberg´sche Rudel Sommer 2020
(Von Dr. Detlef Eichberg)

In meinem Fall sind unsere fünf Kinder ein wesentlicher Faktor meiner Daseinsberechtigung. Sie waren meine Lehrer und manchmal meine Therapeuten. Mit schmerzender Ehrlichkeit haben sie mein Verhalten oft gespiegelt.

Nun könnte man sagen, das tut das Haustier auch. Stimmt. Aber über die zwischenmenschliche Kommunikation, dem intellektuellen und emotionalen Austausch – und vor allem durch das aneinander Reiben, das Aushalten von Konflikten – üben die Kinder für das spätere Leben des Erwachsenseins.

Ich als Elternteil kann ebenfalls mit Hilfe dieser einzigartigen Seelen lernen, mich besser im Außen der Gesellschaft, des Bereiches der Arbeit und der Freunde und Bekannten zurecht zu finden. Dafür bin ich meinen Kindern unsagbar dankbar, auch wenn ich es ihnen viel zu wenig vermittele. Mögen sich alle Heranwachsenden innerhalb der für ein Miteinander einzuhaltenden Grenzen möglichst frei entwickeln und mögen die Eltern ihnen Mut machen, die Aussage „Unsere Kinder sind unsere Zukunft“ als verantwortungsbewusste Aufgabe in Angriff zu nehmen. Immer eingedenk der selbstbewussten Einstellung „Ich gebe mein Bestes – und das genügt.“

Mir fällt übrigens gerade ein: für alles braucht man einen „Schein“. Für das Auto, die Ehe, den Beruf und sogar für´s Sterben. Nur zum Kinderkriegen, da braucht man keinen.

Das neue Gesicht des Gesundheits-Rathauses

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Anwesen Dr. Detlef Eichberg

Dr. Detlef Eichberg, Apotheke Lützelbach
Nach 30 Jahren hat sich die Einwohnerschaft unseres Anwesens um vier Nasen reduziert. Das versetzt mich als Zurückgebliebenen in den Bonus, alleinig den gesamten Süd-Flügel (rechts ab halber Höhe) zu bewohnen.

 

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Die Weisheit in meinem Leben besteht nicht in der Zunahme an Erkenntnis, sondern in der Abnahme meiner Fragen.

(Detlef Eichberg)

 

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Wir sind
kompetent
Wir sind
günstig
Wir sind
nett



Wir sind
ehrlich
Wir sind
schnell
Wir sind
von hier


Wir sind
einfach unverzichtbar!

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Der Du LICHT heißt
und wachsende Erkenntnis bist,
schaffe den Nebel hinaus,
der unseren Blick verdunkelt.
Gib uns den Mut, weiter tastend
und prüfend zu suchen.

Keinen geraden Weg verlangen wir.
Nur Dieses:
Die Spur nicht zu verlieren
im Wirrwarr des täglichen Lebens.

(Detlef Eichberg)