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Dr. Detlef Eichberg
Herzlich willkommen auf der Heimatseite der

Apotheke Lützelbach


Danke für Ihren Besuch.
Dr. Detlef Eichberg, Apothekenleiter vor Ort seit 37 Jahren.

Apotheke Lützelbach
Nelkenstraße 1
64750 Lützelbach

Tel.: 06165-3772 oder 3906
E-Mail kontakt@detti-lama-apolue.de

Öffnungszeiten Mo-Fr. 8.00 - 12.00 und 14.00 - 18.00, Sa. 8.00 - 12.00


Breisinn

Schlabberadei, auf dem Teller der Brei,
breitet sich aus am Breitag.
Brei, oh Brei, bitte verzeih,
dass kein Löffel dabei lag.

Zahnlos – Hurrah! - jubeln Esszimmer,
möchten aufsaugen Schlabberadei.
Oh große Not, welch ein Gewimmer,
war gar kein Lätzchen dabei.

Schleckerikeck denkt sich die Zunge,
macht sich mit Schnaltzen auf den Weg.
Schlabberadei gröhlen Alte und Junge,
dies Instrument erfüllt seinen Zweck.

Sattbäuerchen rülpsend ist verschlungen das Mahl,
nur Reste kleben noch vor sich hin.
Löffel und Lätzchen sind nicht mehr die Wahl,
Schleckerikeck ist des Brei´s tieferer Sinn.

Rex Eichberg, Breiologe

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Frühjahrsmüdigkeit

(Von Dr. Detlef Eichberg)

Tages-Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Gereiztheit, Kreislauf-Probleme und einiges mehr sind Hinweise auf Umstellungs- Schwierigkeiten unseres Organismus von Winterbetrieb auf Frühlingserwachen. Da sich in unseren Breitengraden die Temperatur- und Lichtverhältnisse mit den Jahreszeiten grundlegend ändern, sind damit gravierende Veränderungen im Stoffwechsel und Kreislaufsystem verbunden. Das fordert der menschlichen Hardware schon einiges an Kraftakten ab.

In der dunklen und kalten Jahreszeit schaltet unser Betriebssystem auf Winterbetrieb: die Körpertemperatur wird um ein paar Zehntel Grad abgesenkt, der Blutdruck etwas erhöht und das Schlafhormon Melatonin vermehrt ausgeschüttet. Das führt allgemein zu weniger Energie-Verbrauch, was auf der anderen Seite einem erhöhten Energieeinsatz in Puncto vermehrter Wärmeproduktion zugute kommt. Durch steigende Temperaturen im Frühjahr weiten sich dann die Gefäße, der Blutdruck sinkt. Das macht schwindelig, müde und schlapp. Das immer noch reichlich vorhandene Melatonin macht Bettschwere und lässt uns zusätzlich abgespannt fühlen. Des weiteren werden durch eine intensivere Lichteinwirkung diverse Hormone aktiv, die unseren Motor auf Touren bringen sollen. Das kostet wieder zusätzlich Kraft und kann sich in Form von Antriebsarmut und Energielosigkeit bemerkbar machen.

Andererseits können wir das Sonnenlicht nutzen, um Melatonin abzubauen und das stimmungsaufhellende Serotonin zu bilden. Kalte Güsse über Unterarme und Waden, sowie Bewegung an frischer Luft und trockene Bürstenmassage regen den Kreislauf an. Schließlich helfen frisches Obst und Gemüse, Stoffwechsel-Schlacken auszuleiten und das Winterdefizit an Vitaminen und Mineralstoffen aufzufüllen. Deshalb sind jetzt frisch gepresste Säfte mit vielen Vitaminen, entschlackendes Vollkorn-Müsli mit hohem Anteil an Vitamin-B-Komplex und öfters eine Tasse Brennessel -Tee eine gute Anschub-Förderung für unsere noch etwas Winter-träge Hardware. Für die Software: gute Gesellschaft, ein schönes Buch und erbauliche Musik - und bald sind wir wieder fit für die Freuden der wärmeren Jahreszeit.

Beratung durch Fachpersonal bei Nahrungsergänzungsmittel dringend erforderlich

(Von Dr. Detlef Eichberg)

Immer wieder werden plakative Behauptungen in den Medien aufgestellt, dass diese und jene Ernährung, oder diese und jene Lebensführung, oder die Einnahme dieser oder jener Vitaminpille gesund, wenn nicht gar lebensverlängernd sei. Wenn ich mich dann als wissenschaftlich ausgebildeter und darüber hinaus promotionserfahrener Pharmazeut auf die Suche nach Beweisen in Form von sogenannt randomisiert kontrollierten Studien an Universitäten begebe, zeigt sich in vielen Fällen ein äußerst diffuses Bild. Ich möchte das kurz am Beispiel von Vitamin D zeigen: Immer wieder wurde und wird darauf hingewiesen, dass Cholecalciferol ein regelrechtes Universal-Genie für den Erhalt der Knochen, der Funktion des Immunsystems und jetzt auch vermehrt gegen Krebs-Erkrankungen sei. Natürlich brauchen wir Vitamin D für die „Gräten“. Die Älteren erinnern sich bestimmt an das Schreckgespenst Rachitis mit O-Beinen und sonstigen Deformationen eines unterversorgten Skelettes. Da war in der Vitamin-armen Nachkriegszeit der leckere Lebertran sinnvoll. Aber wie sieht es heute aus ? Ich möchte nicht verneinen, dass wir auf eine ausgewogene Versorgung mit essentiellen Nährstoffen achten müssen – so auch auf eine stimmige Zufuhr an Vitamin D in der sonnenärmeren Winterszeit (bei genügend UV-Einwirkung kann unser Organismus Vit. D selbst synthetisieren). Jetzt aber mal im Hinblick auf die Kritik- und oftmals Kompetenz-losen Postings bei Facebook und sonstigen Laien-Foren. Da schüttelt es mich regelrecht, wenn ich die Nachrichten von ansonsten als seriös zu bewertenden Adressen wie Google News unter „Gesundheit“ recherchiere. Da liest man dann vom Wundermittel XY. Und – wie im Fall Vitamin D – erfährt man entsetzt drei Wochen später, dass ein Mensch aufgrund einer maßlosen Überdosierung beinahe durch Cholecalciferol an Nierenversagen gestorben wäre. Vitamin D ist nämlich als fettlösliches Vitamin bezüglich der Entsorgung eines Überschusses bei Hochdosierung für Leber und Nieren nicht so ohne. Ja, aber dann steht etwas weiter unten, dass dieses Vitamin jetzt als gut verträgliches Mittel gegen Darmkrebs wirksam sei – allerdings nur in Hochdosierung. Bingo. Dann suche ich die Studien raus und muss mit Erstaunen feststellen: es gab keine Placebo-Kontrollgruppe und nur eine Handvoll Probanden. Die Studie gipfelte schließlich in der Unprofessionalität, dass Vitamin D gleichzeitig zu einer Chemotherapie verabreicht wurde. Wie soll da unterschieden werden, ob das Vitamin oder die chemischen Zellgifte die Krebszellen gekillt haben. Der Sachverhalt, dass der Krebs in der Gruppe Chemotherapie plus Vitamin D erfolgreicher bekämpft wurde, sichert noch lange keine Garantie für die Krebswirksamkeit von Cholecalciferol. Jetzt wird sich die Eine oder der Andere fragen, wie und wo eine Wegweisung für z.B. sinnvolle Nahrungsergänzung möglich ist. Da kann ich bezüglich seriöser Beratung mit kompetentem Fachwissen als erstes auf Ihre Stamm-Apotheke vor Ort verweisen – noch gibt es die.
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Mein persönliches „Vaterunser“
(Von Detlef Eichberg)

 
Vater unser – Solange ich mich erinnere hat diese Anrede mich getröstet und ermutigt, mich Gott anzuvertrauen. Im Älterwerden hat sich dabei mein Bild von einem kindlichen „Du da oben und ich hier unten“ in die tief verbundene Erfahrung gewandelt „Gott will in mir Mensch sein“.
Der Du bist im Himmel – Wir verbinden diese Verortung Gottes oft mit einem irdischen Himmel, irgendwo „da oben“. Die moderne Naturwissenschaft lehrt uns andererseits, dass dieser irdene Himmel die atmosphärische Umhüllung unseres Planeten ist. Darüber geht es weiter in die Unendlichkeit des Kosmos. In meiner Vorstellung – und ich bin mir bewusst, dass das auch nur eine Vor-Stellung und keine Gewissheit ist – durchdringt Gottes Geist und Gottes Sein alles was existiert. Dieser „Himmel“ ist also nicht unbedingt etwas Jenseitiges, der Himmel ist auch in mir.
Geheiligt werde Dein Name – In zahlreichen Religionen wird um den Namen Gottes ein Bogen gemacht. Ich weiß nicht sicher warum. Aber vielleicht könnte es sein, dass wir Gott in dem Moment, wo wir ihn benamen, zu einem personellen Gott machen. Die Verselbständigung einer mit Namen angebeteten „Person“ könnte dann zu einer Gefahr der Verselbständigung bis hin zu einem Götzentum werden. Dennoch sagt das Gebet Jesu „Geheiligt sei Dein Name“. Es wird der „Nicht-Name“ sein, der als Geheimnis geheiligt werden sollte.
Dein Reich komme – Das Reich Gottes ist für mich kein abgegrenztes Territorium mit wachhabenden Erzengeln an den Grenzen. Wie der Himmel ist das Reich Gottes in meiner Vorstellung überall, nur ich erkenne und erlebe es in meinem Menschsein nicht konkret. Daher die Bitte, dass das Reich Gottes „kommen“ möge, in mein Herz und in mein ganzes Wesen.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, also auch auf Erden – Dies bedeutet für mich die höchste Form des Loslassens, indem ich versuche, möglichst viel zu akzeptieren in meinem Leben und es trotz unerklärbarem Schmerz und Leid im Vertrauen auf die göttliche Weisheit hinzunehmen. Gleichzeitig beschenkt mich der „Wille“ Gottes auch mit liebevollem Wohlwollen, das Freude und tiefen Frieden in mir aufkommen lässt. Die Vorstellung von Gott als einem Buchhalter, der je nach „richtigem“ und „falschem“ Verhalten belohnt und bestraft, habe ich aufgegeben. Gott ist auch kein Automat, in den man Gebete „einzahlt“, damit man seine persönlichen Vorteile ausgezahlt bekommt.
Unser täglich Brot gebe uns heute – Diese Formulierung zielte ursprünglich sicherlich auf gebackenes Brot als Nahrung ab. Und leider breitet sich auch in heutiger Zeit die Armut wieder immer mehr aus, so dass Menschen nach Essensresten sogar im Abfall suchen. Darüber hinaus übersetze ich für mich die Bedeutung hinsichtlich „täglich Brot“ auch als Nahrung für meinen innerlichen Hunger nach Zufriedenheit.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern – Erst wenn ich bereit bin zu vergeben kann ich auch Vergebung für mich erhoffen. Wie oft stellen wir diese an und für sich plausible Gesetzmäßigkeit auf den Kopf! Wie oft sind wir nicht in der Lage, anderen unsere Absolution zu erteilen und können nicht verzeihen. So werden unsere Wunden und Verletzungen, die wir durch andere erlitten haben, nicht heilen. Nach dem Neuen Testament sollten wir „Sieben mal siebenundsiebzig mal“ vergeben. Dann wird auch uns vergeben werden – und wir werden frei sein von Zorn, Wut und Rache.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen – Führt Gott die Menschen in Versuchung? Prüft Er, ob sie ihm wirklich treu sind? Ich für meinen Teil kann mir das schlecht vorstellen, das hat Gott nicht nötig. Ich glaube, dass wir mit unserem grenzenlos freien Willen uns selbst ins Abseits stellen können. Die Versuchung erlegen wir uns dann selbst auf. Und oftmals endet das darin, dass wir „Böses tun“. Und zwar als etwas, das wir uns selbst antun, indem wir uns mit Neid, Sucht und Gier schaden. Oder wir schädigen andere, indem wir der Liebe verlustig gehen und nur noch egozentrisch unterwegs sind.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit, in Ewigkeit, Amen. - Dieser Teil des größten Gebetes das ich kenne ist abschließend der Höhepunkt im Lobpreis Gottes. Die Aneinanderreihung „Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit“ löst in mir einen sich steigernden Jubel aus und ich bin durchdrungen von Gottes Liebe, so dass ich wieder zurückkehre in die Empfindung einer Gottes-Kind-Schaft und ich bete „Vater unser“.

 

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Nach seinem Studium der Pharmazie in Frankfurt erhielt Mathias Eichberg im August 2018 die Approbation als Apotheker. Zur Freude und Entlastung seines Vaters Dr. Detlef Eichberg, der die Apotheke Lützelbach seit 1981 leitet, trat Mathias Eichberg Ende August als künftiger Junior-Chef in die Apotheke Lützelbach ein.

Somit verfügt die Apotheke vor Ort nunmehr über zwei kompetente Berater als Leitung, denen das als freundlich-zuwendungsvoll gelobte Team mit 11 Teilzeit-Mitarbeiterinnen in nichts nachsteht. Dies belegen auch die erfreulichen Treuebeweise unserer Patienten und Kunden.

Zur Erinnerung hier nochmals unsere Boni als Gesundheits-Versorgung am Ort: Intensive Beratung zu ärztlich verordneten Medikationen, hilfreiche Empfehlungen zur rezeptfreien Selbstmedikation – inklusive Homöopathie, Schüssler, Bachblüten, Naturheilkunde - , Intensiv-Beratung nach Absprache unter vier Augen, Medikations-Management für alle Verordnungen.

Aufgrund einer Sondergenehmigung der Apothekerkammer Hessen bieten wir in allen Ortsteilen Sammelstellen für Rezepte und private Bestellungen an. Die Belieferung, auch die der telefonisch oder per Mail georderten Wünsche, erfolgt zeitnah und kostenlos am selben Tag (spätestens am Tag darauf) ins Haus.

Bleiben Sie uns verbunden.

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Wenn die Dinge so laufen, wie wir uns das wünschen, dann ist das in Ordnung.
 
Und falls nicht, so ist das auch in Ordnung.
 
Dackel Anton Eichberg
(ZEN-Meister)




Jetzt wisst ihr auch, wo das Herrchen Detlef 
   seine seltsamen Sprüche her hat...

Ich mag Menschen die…

ichmag
  • freundlich sind und Freundlichkeit erwidern
  • aufrichtig und ehrlich sind
  • Vorurteile versuchen zu vermeiden
  • verzeihen können
  • warmherzig sind
  • ihre Probleme nicht zur Schau stellen
  • andere Menschen nicht bevormunden
  • Krisen erlebt und gemeistert haben
  • nicht neidisch sind
  • sich für das Wohlergehen anderer einsetzen
  • spirituell wahrhaftig sind
  • keinen Geiz kennen
  • Vertrauen zu einer höheren Macht in allen Lebenslagen behalten
 
 
 

Ich kann mich selbst in 9 Fällen von den 13 Aussagen mögen, auf wie viel kommst Du?

 

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Die Weisheit in meinem Leben besteht nicht in der Zunahme an Erkenntnis, sondern in der Abnahme meiner Fragen.

(Detlef Eichberg)

 

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Ätsch!

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von Dr. Detlef Eichberg

Zum Blatte sprach der Herbst: „Du sterbst.“

Drauf meint das Blatt zum Herbst: Bevor Du meine Farben erbst,
lass´ ich lieber los – steht auch mein Papa nackt und bloß.
Im Frühling wird er neue Blätter treiben.“

So kann der Baum auf ewig bleiben.
Wenn Windräder ihn nicht vertreiben…

Manchmal

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von Dr. detlef Eichberg

Manchmal, wenn die grauen Nebel der globalen Katastrophen
mich umwabern,

Manchmal, wenn ich mein Misstrauen gegenüber politischer
Verantwortlichkeit nicht unterdrücken kann,

Manchmal, wenn ich menschlicher Verrohung, Egozentrik und
Konsum-Trunkenheit begegne,

Manchmal, wenn Ohnmacht, Wut und Trauer mich bereits beim
Aufwachen ereilen,

Dann, ja dann - möchte ich manchmal kein Mensch sein.

Dann, ja dann - behalte ich manchmal meine Mensch-Werdung
dennoch im Auge.

Und manchmal, wenn ich es nicht mehr erwarte, lodert Frieden
auf
– und ich bin gerne Mensch.

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Wir sind
kompetent
Wir sind
günstig
Wir sind
nett



Wir sind
ehrlich
Wir sind
schnell
Wir sind
von hier


Wir sind
einfach unverzichtbar!

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Der Du LICHT heißt
und wachsende Erkenntnis bist,
schaffe den Nebel hinaus,
der unseren Blick verdunkelt.
Gib uns den Mut, weiter tastend
und prüfend zu suchen.

Keinen geraden Weg verlangen wir.
Nur Dieses:
Die Spur nicht zu verlieren
im Wirrwarr des täglichen Lebens.

(Detlef Eichberg)